Gleis „0 3/4“

Heute ging es auf den Brocken. An einen so „magischen“ Ort kommt man aber nicht einfach so. Deshalb haben wir uns auf das Gleis „0 3/4“ begeben und den Brocken-Express zum Gipfel genommen. Kaum haben wir den Bahnhof verlassen, da kamen auch schon die Zugbegleiterinnen, um Schnäpse (nicht seltsame Süßigkeiten wie bei Harry Potter) zu verkaufen. Die Strecke führte an hübsche Gegenden vorbei und die Bahn wurde an jeder Station auf der etwa 1,5 stündigen Fahrt voller (aber nicht zu voll).

Auf dem Brocken wehte ein flotter Wind, es war schneidend kalt und leider bedeckt. (Die Foto-Fernsicht war deshalb nicht so berauschend.) Wir haben dort oben noch einen kleinen Spaziergang um den Gipfel herum gemacht und dabei noch etwas Schnee, eine Menge windgepeitschter Bäume und bunte Flechten auf Steinen gesehen.


Zurück in Wernigerode sind wir noch zu einer Besichtigung in das Schloss gegangen und haben geschaut, wie es sich die reichen Leute in den 1880er Jahren so eingerichtet haben.

Hexentanzplatz, Bodetal und Roßtrappe

Wir haben unser Auto heute Vormittag in Thale abgestellt und sind mit der Seilbahn rauf zum Hexentanzplatz gefahren. Von dort hatten wir eine gute Sicht auf das Bodetal (und auf einen ganzen Haufen Souvenirbuden).

Nachdem uns die Seilbahn heile wieder auf den Boden gebracht hat, sind wir mit dem Bus nach Treseburg gefahren. Von dort aus haben wir uns auf den Weg durch das Bodetal gemacht (Strecke: 10 km auf einem gut zu findenden Wanderweg). Beim Wandern haben wir festgestellt, dass unsere Laufrichtung (also von Treseburg nach Thale) genau richtig war, da Treseburg etwas höher liegt und die Bergaufstrecken in diese Richtung eher gemächlich verlaufen. Das Tal selbst war wirklich schön: Überall plätscherten kleine Bächlein und Rinnsale in die Bode. An einigen Stellen machte das schmale Tal die Bode zu einem „reißenden“ kleinen Fluß.




Nachdem wir wieder in Thale angekommen sind, hat uns das Auto zum Parkplatz „Roßtrappe“ gebracht. Das letzte Stück zur Rostrappe haben uns dann die Füße getragen. Die grundlegende Geschichte zu diesem hufförmigen Abdruck im Steinboden ist, dass eine Prinzessin vor einem zu stürmischen Verehrer geflohen ist und bei ihrer Flucht an einen Abgrund gelangte. Sie gab ihrem Pferd die Sporen und es übersprang das Bodetal. Da wo es landete hinterließ es den Hufabdruck und auf der anderen Seite stand der Verehrer…

Zum Abschluss des Tages haben wir noch eine kleine Runde durch Wernigerode gemacht.

PS: Es gibt diesmal 2 Schaf-Fotos. Ein sehr leichtes und ein sehr, sehr schweres…

Ab in den Harz!

Heute haben wir uns noch in Kassel die Löwenburg angesehen. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie schon als Ruine gebaut wurde, um in den Parkanlagen eine schottische Burganlage darzustellen.

Danach sind wir noch zur Orangerie (in Kassel) gefahren. Dort haben wir festgestellt, dass keine Bäumchen und Blümchen drin sind, sondern ein Museum, dass sich mit Messverfahren (räumliche und zeitlich) und der technischen Entwicklung vom Zuse bis zum PC befasst.

Den Abschluss des heutigen Tages haben wir bei der Nachtwächterführung in Wernigerode (Harz) gemacht. Der Nachtwächter hat dabei einige sehr interessante Geschichten zur Region, der Stadt und auch der Entstehung von Worten erzählt. Die Führung hat sich (trotz Nieselregen und Kälte) wirklich gelohnt.

Mehr als 900 Jahre Frieden

Heute haben wir die Wartburg in Eisenach besucht und uns eine Führung gegönnt. Dabei haben wir einige interessante Dinge über die Burg gelernt. Sie ist eine der wenigen friedlichen Burgen in unserem Land: In ihr hat (der Sage nach) im Jahr 1207 ein Wettstreit der Minnesänger stattgefunden, die heilige Elisabeth hat dort gelebt, der Luther hat sich dort versteckt und einige Studenten hatten ertmals laut Ideen von einem gemeinsamen deutschen Staat und Demokratie gedacht (und mit der Fahne ihrer Burschenschaft die farbliche Grundlage für unsere heutige Flagge gelegt)…. alles ohne Blutvergießen.



Den Abend haben wir dann in der Sauna (Kurtherme Hessen) verbacht.

Wasserkunst

In Kassel gibt es den Bergpark. Das hört sich ersteinmal langweilig an. Aber: In diesem Park steht auf einer Anhöhe/ einem kleinen Berg die Skulptur Herkules. Von dieser Skulptur aus führt ein sehr hübscher künstlicher Bachlauf bis hinunter zum Schloss Wilhelmshöhe. An zwei Tagen in der Woche wird dieser Bachlauf mit Wasser geflutet und man kann sich das Schauspiel ansehen. Heute war zu unserem Glück einer dieser Tage und es war auch schön sonnig.


Eigentlich wollten wir heute auch das Gebrüder-Grimm-Museum besuchen, aber, wie eine ganze Menge anderer Museen in Kassel, ist auch dieses in einem Umbauprozess. (Wir fragen uns wo Kassel so viel Geld her hat.)

Als Ausgleich für das ausgefallene Museum haben wir uns ein wirklich leckeres Essen im „Duck Dich“ gegönnt. Dort gab es Fleisch und Gemüse vom Heißen Stein und danach noch flambierte Früchte (auch vom heißen Stein).

Hoch hinaus

In Frankfurt haben wir uns auf den Weg zur Börse gemacht und die beiden Wahrzeichen gesehen: Stier (der für steigende Kurse steht) und Bär (der für fallende Kurse steht). Wir denken, dass die fallenden Kurse des heutigen Tages durch einen Beraterfehler zu begründen sind….

Bei der „Führung“ in der Börse haben wir einen Vortrag zur Geschichte und den Hintergründen bekommen und konnten einen Blick auf das Parket (= die Börsenhalle) werfen.

Nach einem Spaziergang durch die Innenstadt haben wir uns mit dem Fahrstuhl 55 Stockwerke und gut 200m in die Höhe, auf das Dach eines Hochhauses, befördern lassen. Von dort hatten wir einen guten Blick auf Frankfurt und konnten auch den Weg zum Bahnhof sehen.

REGENerationstag

Heute war Gießen in Gießen. Wegen des Regens ist der botanische Garten ausgefallen.

Zum Glück sind Besuche im Museum nicht wirklich wetterabhängig. Wir haben den geplanten Besuch im „Mathematikum“ in Angriff genommen und viele interessante Dinge zu Mathematik gesehen und auch eine Menge Sachen ausprobiert….

Hoffen und Glauben

Heute habe wir in Maria Laach mit einem Spaziergang um den Laacher See begonnen. Ein Blick zum Himmel verriet und, dass wir nur hoffen konnten nicht schrecklich nass zu werden. Und wir hatten Glück und konnten den Spaziergang fast ohne Regen genießen.

Im Anschluss haben wir kurz die Kirche des Klosters Maria Laach angesehen. Wir hatten Glück und einige Mönche haben gesungen. Das hörte sich wirklich gut an.

Der nächste Halt war in der Andernach. Dort haben wir zunächst die Ausstellung zum Geysir angesehen. Der Geysir ist der höchste der Welt und auch nicht ganz so wie man sich einen Geysir so vorstellt. Er funktioniert nicht mit Wärmedruck, den Lava in Kombination mit Grundwasser erzeugt, sondern durch CO2, das das Wasser nach oben drückt. Dieser Geysir schafft auf diese Art eine Höhe von etwa 60m.

Als wir uns den Geysir angesehen haben, konnte Matheson es nicht lassen…

… aber wir haben die ganze Zeit fest daran geglaubt, dass er wider landen wird.

Danach fuhren wir dann nach Gießen, haben unser Zimmer bezogen und auf Anraten von Annica und Laura in der Badenburg gegessen.

Das war übrigens unsere Wanderstrecke (haben nur am Anfang vergessen den GPS Logger anzumachen… daher fehlt ein kleines Stückchen):

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Das andere Ende von Gallien

Der heutige Tag stand (fast) ganz im Zeichen der römischen Geschichte.

Wir haben an der Porta Nigra (einem alten Stadttor) angefangen und uns bei der Gelegenheit die Stadt von oben angesehen.

Danach sind wir der Fußgängerzone in Richtung Dom gefolgt. Auf dem Weg haben wir einen kurzen Halt an der Judengasse gemacht. In diesem „Stadtteil“ hat im Mittelalter (bis Ende des 15. Jahrhunderts) die jüdische Bevölkerung von Trier gelebt.

Im Dom selbst haben wir uns umgesehen und noch einen Abstecher in den nahe gelegenen Kreuzgang gemacht. Die Liebfrauenkirche, die direkt an den Dom grenzt konnten wir leider nicht besichtigen, da es der Kirche geht wie so vielen Autobahnen: Baustelle bis irgendwann 2011!

Das nächste Ziel war die Therme am Viehmarkt, die zur Römerzeit ein Bauwerk zur Entspannung war. Mit Kaltbad, Warmbad und Latrinen. Letztere wurden bis ins 19 Jahrhundert verwendet.

Nach einem kurzen Abstecher zur Konstantin Basilika, die verglichen mit dem Dom eher schlicht wirkte, haben wir uns die Kaiserthermen angesehen. Wie so viele Projekte in unserer Zeit, hat auch dieses Bauwerk einige Merkmale: Es sollte besonders sein (besonders groß) und es wurde aus Geldmangel nicht fertig gestellt. Irgendwann wurde das Gebäude in eine Kaserne umgebaut. Die beeindruckend großen unterirdischen Anlagen blieben dabei erhalten.

Im Rheinlandpfälzischen Landesmuseum haben wir uns kurz mit der Geschichte der Region (von der Eiszeit bis ins Mittelalter) beschäftigt.

Danach sind wir zum Amphitheater gegangen und haben uns das nächste Gewölbe angesehen. Es folgter ein kurzer Ausflug zum Aussichtspunkt Petrisberg. Von dort konnten wir ganz Trier überblicken.

Abgerundet wurde der Tag beim zweiten Besuch im Amphitheater: Der Erlebnisführung „Der Galadiator Valerius“. Bei der Führung erzählte ein Schauspieler die Geschichte des besagten Gladiators. Das war spannend und wirklich gut gemacht.

(Natürlich haben wie es uns nicht nehmen lassen Matheson auf einem der Bilder zu verstecken.)