Rothenburg (28.04.2012)

Es geht noch wärmer. Heute haben wir viel von der Stadt gesehen und sind dabei beinahe geschmolzen.

Zunächst sind wir, soweit das möglich ist, über die Stadtmauer gegangen. Von dort hat man wirklich einen guten Blick auf die Stadt (… und auch etwas Schatten).

Aus Deutschland (Süden)

Nach dieser Runde, sind wir ganz schnell in einem Eis-Cafe verschwunden und haben uns abgekühlt, bevor es zu der Stadtführung losging. Die wurde von einem „Urgestein“ gehalten. Er hat wirklich viel berichten können und war in der Geschichte wirklich gut bewandert.

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Die zweite Führung findet heute um 21:30 Uhr statt. Deshalb wird sie auch nicht mehr in dem heutigen Beitrag erscheinen. Denn…. morgen führt uns unser Weg in das ferne Unna … und das ist eine lange Reise, die wir früh beginnen möchten.

Regensburg und weiter nach Rothenburg (27.04.2012)

In Regensburg grüßte uns auch heute die Sonne und im Vergleich zu gestern war es nochmal wärmer.

Zunächst wurden wir von einer wirklich netten und interessant erzählenden Ortskundigen durch die Gassen und Straßen der Innenstadt geführt. Sie hat uns einen wirklich guten Überblick gegeben. Ende der Stadtführung war der Dom. Nachdem wir uns gestärkt hatten und die Mittagesmeditation im Dom vorüber war, haben wir uns auch dort noch ein wenig umgesehen.

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Danach begann die Reise in einem winzigen schwarzen Auto, das den Vormittag und halben Nachmittag in der Sonne gestanden hat, in Richtung Rothenburg. Zum Glück hatte die Klimaanlage recht bald die Situation im Griff. 🙂

In Rothenburg war der Weg zur Jugendherberge zumindest gefühlt ziemlich lang. Er hat uns mit dem Auto durch die engen Gassen der Stadt geführt irgendwann waren wir dann, beinahe zufällig, da (und haben auch direkt einen kostenfreien Parkplatz bekommen). Den Abend haben wir dann mit einem guten Essen und einem kleinen Spaziergang durch die wirklich hübsche Stadt ausklingen lassen.

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Königssee und Ankunft in Regensburg (26.04.2012)

Wir haben heute zunächst eine Rundfahrt mit dem Boot auf dem Königssee gemacht. Er hat wirklich das ein oder andere von einem Fjord. Hier und da plätschert ein Wasserfall und die Bergwände sind steil.

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Auf Mitte der Fahrt haben wir eine kleine Bootspause eingelegt und sind zum nahe gelegenen Obersee gegangen. Dort haben wir die Ansicht genossen und haben uns vom prima Wetter zu einer kleinen Abkühlung verleiten lassen.

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Auf dem Rückweg zum Boot hat Matheson endlich einen Platz im Gemsen-Grundkurs bekommen und kann sich nun Berg-Schaf nennen.

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Die nächsten Stunden haben wir auf der Autobahn mit Fahrtrichtung Regensburg zugebracht. Dort angekommen war es bereits recht spät und wir haben nur noch schnell ein Abendessen gesucht (und eine „mittelalterliche“ Taverne gefunden).

Morgen geht es dann mit einer Stadtführung los. 🙂

(Und wieder außerhalb des Protokolls: Für Blödsinn haben wir natürlich immer Zeit…)

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Auf dem See und im Berg (25.04.2012)

Der heutige Tag hat uns mit strahlendem Sonnenschein empfangen. Da haben wir uns entschieden doch noch die Tour auf den Chiemsee einzubauen. Das Boot „Berta“ brachte uns zur „Herreninsel“ mit dem dritten Schloss von Ludwig II, dem Schloss Herrenchiemsee. Nach einem Spaziergang durch den Schlosspark und der Führung durch das Schloss brachte uns „Siegfried“ auf die „Fraueninsel“, die benachbarte Klosterinsel .

Aus Deutschland (Süden)
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Auf der „Fraueninsel“ hatten wir nur einen kurzen Aufenthalt (leider ohne Führung), sind einmal drumherum gegangen und haben uns dann wieder mit „Siegfried“ getroffen. Er hat uns dann wieder zurück nach Prien gebracht.

Danach kam die Fahrt nach Berchtesgaden. Dort angekommen haben wir uns ein Salzbergwerk (Firma: Bad Reichenhaller) angeschaut. Mit einer Bergbahn ging es in den (Touristen-)Stollen. Dort gab es einige Informationen zum Salz-Bergbau und zwei ziemlich lange und flotte Rutschen. Eine sehr entspannte und interessante Führung.

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(Neben dem Protokoll: Das Zimmer im Gasthaus hat die Wandfarbe „Rosa“!!! Hoffentlich gibt das keine Alpträume….)

REGENeration dank Olga (24.04.2012)

Wir waren heute nicht so ganz alleine unterwegs. Olga, das Tief, war immer bei uns. Sie hat gezeigt was sie so alles kann: leichten Regen, starken Regen, Schneeregen und Schnee.

Von heute gibt es deshalb nicht viel zu berichten und auch keine Fotos.

Wir haben uns heute als Zwischenaktion das „Holztechnische Museum“ in Rosenheim angesehen. Herrenchiemsee und Frauenchiemsee sind leider ausgefallen, weil Olga einfach nicht innerhalb der Öffnungszeiten gehen wollte…. vielleicht klappt das ja morgen noch. (Ab morgen soll das Wetter besser werden.)

Zugspitze und weiter unten (23.04.2012)

Heute war das Wetter wieder richtig prima, also wie gemacht für einen Besuch auf der Zugspitze. Auf den Gipfel hat uns, ab der Haltestelle Eibsee, die Zahnradbahn mit späterer Unterstützung durch eine Seilbahn gebracht.

Wie schon auf dem Nebelhorn vor einigen Tagen, hatten wir eine tolle Aussicht. Die haben wir intensiv genossen (an Andreas: auf der linken Seite ist die Hohe Munde jetzt von Deutschland aus zu sehen). 😀

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Genau zu dem Zeitpunkt, zu dem wir die Fahrt zur „Sonn-Alpin“-Station in Angriff nehmen wollten, verschwand der Gipfel in einem Wolkenband. Nach eine kurzen Rast mit heißem Kakao und einem Brezel, fuhren wir dann wieder runter zum Eibsee. Vorher konnten wir aber noch beobachten wie Speisereste von anderen Besuchern relativ schnell entsorgt werden wenn das Gaststätten-Personal nicht schnell genug abräumt.

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Da das Wetter weiterhin sonnig und trocken war, sind wir noch um den Eibsee gegangen. Dabei gab es eine tolle Sicht auf die Berge und den See.

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Bei der Gelegenheit haben wir Matheson mal wieder zuerst suchen und dann aus der Natur raussammeln dürfen. Findet ihr ihn auch? 😉

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Wieskirche, Schloss Linderhof und ein anderer Ort (22.04.2012)

Wir haben mal wieder erkennen dürfen, dass etwas bessere Vorbereitung einer Reise hilfreich ist. 😉

Eigentlich wollten wir uns die Wieskirche, eine hübsche Klosterkirche, in aller Ruhe anschauen. Wir hatten auch ausreichend Zeit eingeplant. Das Wetter war durchwachsen genug, um eine Innenaktivität guten Gewissens durchführen zu können. Wäre da nicht der Wochentag Sonntag. Da hat die Wieskirche auch geöffnet, aber da finden mehr oder weniger den gesamten Tag Messen statt und deshalb ist ein gemütlicher Fotobesuch nicht möglich gewesen. (Dafür haben wir uns die Messe angehört… und dabei sehr genau die Kirche von innen betrachtet.)

Danach führte uns unser Weg zum Schloss Linderhof, einem weiteren der Schlösser von Ludwig II. Das war zum Glück weniger stark „organisiert“ als Neuschwanstein. Inneneinrichtung und Park waren durchaus interessant bis imposant. Insbesondere eine künstliche Grotte war für ihre Zeit (Mitte des 19ten Jahrhunderts), in der die gebaut wurde, gut gemacht.

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Das letzte Bild soll ein kleines Rätsel sein: Wo wurde es aufgenommen?

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(OK, wir vermuten nur 1-2 der hier Mitlesenden haben überhaupt eine Chance das zu erkennen)

Nebelhorn, Nordsee, Neuschwanstein (21.04.2012)

Heute war das Wetter in Oberstdorf klar und sonnig. Also sind wir früh aufgestanden und zur Seilbahn gegangen. Die hat uns dann mit ganz vielen Ski- und Snowboard-Freunden auf den Gipfel (ca. 2250 m) transportiert.

Oben angekommen hat Matheson sich sofort umgesehen und den Ausblick genossen. Danach hat er sogar noch einen neuen Freund gefunden. 😀

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Auf der Station unterhalb des Gipfels haben wir einen Spaziergang auf dem gut sichtbaren Winter-Panoramaweg gemacht und das natürlich in Bildern festgehalten. Der Besuch des Nebelhorns war eindeutig der Höhepunkt des Tages.

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Wieder im Tal angekommen gab es im T-Shirt und in der Sonne etwas Fisch aus der „Nordsee“. Nach der Stärkung kam die Fahrerei des heutigen Tages und führte uns nach Füssen zur Jugendherberge und dann direkt weiter in Richtung Schloss Neuschwanstein.

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Das Schloss ist aktuell wegen Restaurierungsarbeiten zum Teil hinter Baugerüsten und Plastikfolie verschwunden. Zum Glück bot sich die Rückseite für das eine oder andere Foto an. Nach der Fotoaktion kam dann die Führung durch das Schloss, bei der Fotos leider verboten waren.

(Außerhalb des Protokolls, aber durchaus eine wichtige Information: Schloss Neuschwanstein ist touristisch völlig überlaufen und lässt dem Besucher wenig bis keinen Freiraum. Das hat den Spaß deutlich begrenzt. Die 35 minütige Führung bei einer Gruppengröße von ca. 50 Personen war eher mäßig gut. Die Räume im Schloss waren pompös, aber nicht umwerfend. Und der Fahrer des Busshuttles war ziemlich unfreundlich.)

Oberstdorf (20.04.2012)

Eigentlich wollten wir heute mit der Seilbahn auf das Nebelhorn fahren. Leider hat der Berg seinem Namen alle Ehre gemacht. Er lag unter Wolken und die Webcam verriet, dass man da oben eine Nebelschlussleuchte braucht. Der Plan sieht nun vor, dass wir morgen früh schauen wie das Wetter ist und dann eventuell hoch fahren.

Als Alternative haben wir zwei Spaziergänge gemacht. Der erste führte uns zu einem Moorsee, zu dem auch ein Moorseebad (also ein „gekacheltes Matschwasserbecken mit Freibadlandschaft“) gehört. An dem See hat uns dann ein Regenschauer erwischt und wir haben verstanden, dass die Wolken an den Bergen nicht nur Düster-Deko sind. Zum Glück konnten wir uns an einer Hütte unter einem Vordach auf eine Bank setzen und dem Regen zusehen. Nach dem Regen zeigte der See was er wirklich kann: Er spiegelt bei ruhiger Windlage die Umgebung.

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Die zweite Wanderung führte an einem Bach entlang, an dem wir erkennen konnten, dass die Schneeschmelze begonnen hat. An engeren Stellen floss das Wasser schon recht zügig. Der Rückweg war allerdings anders als geplant, da auf dem eigentlichen Weg Holzarbeiten stattfanden und er deshalb für Fußgänger und Reiter gesperrt war.

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Friedrichshafen am Bodensee (19.04.2012)

In Friedrichshafen haben wir uns zunächst das kleine, aber durchaus interessante, Zeppelin-Museum angesehen. Dort haben wir einen Einblick in die Reisequalität eines Übersee-Zeppelins bekommen. Die Unterbringung ist durchaus Vergleichbar mit einem einfachen Schiff, wie zum Beispiel ein Fährschiff nach Norwegen oder Schweden.

Wir haben gelernt, dass Zeppeline nicht wirklich für militärische Zwecke einsetzbar sind, weshalb die Bemühungen in diese Richtung zum Glück eingestellt wurden. In den Köpfen der meisten Menschen werden, auch heute noch, positive Gedanken mit diesen Fluggeräten verbunden.

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Nach dem Museum haben wir von einem Aussichtsturm einen Blick auf den Bodensee und auf das dahinter liegende Alpenpanorama geworfen. Schade war nur, dass die Sicht nicht ganz klar war.

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Den Abend in der Ferienwohnung haben wir mit einem gemütlichen Essen verbracht. Es gab Spargel mit Kartoffeln und zwei verschiedenen Saucen. 🙂

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