Abschlussübersicht San Francisco

Hier gibt es jetzt nochmal eine kleine Abschlussübersicht der Fotos aus San Francisco:

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Insgesamt war San Francisco nicht so gut wie Hong Kong.

San Francisco hinterlässt ein deutlich stärker zwiegespaltenes Gefühl. Es gibt definitiv tolle Plätze und Dinge zu erleben (die Cabel Cars oder auch viele der Gebäude). Auf der anderen Seite wirken viele Stellen der Stadt einfach heruntergekommen und schmuddelig. Dazu noch viele Obdachlose, offensichtliche Drogenabhänige oder einfach nur Leute mit einem mittelschwerem Knall geben definitiv abzüge in der „Note“.

Im Vergleich dazu war Hong Kong wirklich sehr sauber (kein Wunder bei den Geldstrafen für „rummüllen“ und den Rauchverboten nahezu überall in der Stadt).
Arme bzw. Obdachlose haben wir in Hong Kong vielleicht zwei, drei gesehen und diese waren deutlich zurückhaltener beim Betteln.

Jetzt geht es aber erstmal ab in den Flieger und zurück in die kalte Heimat. Bis bald…

Gutes Wetter in SF

Am heutigen Morgen sind wir früh nach Alcatraz aufgebrochen und haben Matheson abgeholt. Bei der Gelegenheit haben wir uns auch gleich den „Knast“ angeschaut. Da kann man gut verstehen, dass da keiner sein wollte. Es waren sehr unangenehme Lebensbedingungen da. Einer der Regeln aus diesem Gefängnis war, dass alle ein Recht auf Essen, Kleidung, Unterkunft und medizinische Versorgung haben. Alles andere (z.B. Ausgang im Gefängnishof, Bibliothek) ist „Bonus“ und muss verdient werden. Naja, Matheson ist jetzt raus da und läuft wieder fröhlich durch die Landschaft. Die Hobbits sind in die Einzelzellen umgezogen und beginnen mit einzelnen Ringen der Fußketten zu reden…

Von San Francisco
Von San Francisco
Von San Francisco

Nach Alcatraz haben wir uns auf die nächste Fähre geschwungen und sind bis unter die Golden Gate Bridge gefahren. Heute war das Wetter wirklich gut und so haben wir die Brücke nochmal wirklich gut gesehen. Auf dem Rückweg sind wir um Alcatraz rumgefahren.

Von San Francisco
Von San Francisco

Den Nachmittag haben wir im Exploratorium, einem „Ausprobier-und-Mitmach-Museum“ verbracht. War wirklich gut, die Zeit dafür war nur zu kurz.

Stadtrundfahrt und Hosenjagd

Heute war die Stadtrundfahrt in San Francisco an der Reihe. Natürlich hat es auch dabei immer mal wieder geregnet. Außerdem war die Stadt noch ziemlich mit Wolken verhangen. Es wirkte also alles wie im Nebel und die Aussichtspunkte haben sich nicht wirklich für Fotos geeignet.

Wir sind an einigen Sehenswürdigkeiten vorbeigekommen. Zunächst am Rathaus und einigen anderen offiziellen Gebäuden. Dann an der alten spanischen Mission, die eines der ältesten Gebäude der Stadt ist. Dazu sollte man wissen, dass die Stadt 1906 durch ein Erdbeben und das dadurch ausgelöste Feuer ein neues Gesicht bekommen hat. Die Mission hat das aber überstanden. Natürlich war auch die Golden Gate Bridge ein Teil der Rundfahrt. Nachdem wir einmal drübergefahren sind, haben wir an einem Aussichtspunkt angehalten und konnten noch Bilder machen…. aber auch da gilt: San Francisco im Nebel.

Von San Francisco
Von San Francisco
Von San Francisco

Den Nachmittag haben wir mit einer Fahrt mit einer Cable Car begonnen. Da ging es steil aufwärts und dann wieder steil abwärts und das mit Gebimmel und Rappeln. Toll! Fehlte nur noch ein Looping…

Von San Francisco
Von San Francisco

Danach haben wir uns dem Konsum hingegeben und Hosen gejagt…. und auch welche gefunden. War wirklich günstig, aber nicht unbedingt einfach zu finden. Und das hat gedauert bis es dunkel war….

Von San Francisco

Während der Hosenjagd haben wir auch einige male die F-Straßenbahn benutzt. Das besondere an der F-Linie sind die Historischen Fahrzeuge. Dreimal sind wir dabei in eine Bahn aus dem Jahre 1948 eingestiegen. Das Design und die Lampen in der Straßenbahne sahen wirklich toll aus. Die Lampen gingen während der Fahrt hin und wieder auch mal aus (ist 2x passiert). Warum? Weil der Wagen den Kontakt mit der Oberleitung verloren hat und daher gar nichts mehr ging. Sehr unterhaltsam… ausser für den Fahrer. Der ist dann nämlich unter mehr oder weniger lautem Fluchen ausgestiegen und hat mit einem langen Plastikstiel den Kontakt wieder hergestellt.

Und morgen holen wir Matheson aus Alcatraz ab! Er und die Hobbits wurden uns beim Zoll abgenommen. Da Schafe nicht so lange leben wie Hobbits haben sie uns versprochen ihn morgen gehen zu lassen. Die Hobbits scheinen sich aber ganz wohl zu fühlen und spiele ganz verliebt mit den Ringen ihrer Fuß-Kugeln….

Christchurch-Auckland-San Francisco

Den Vormittag und den frühen Mittag haben wir noch in Christchurch verbracht. Bei unserer Unterkunft haben wir den Tip bekommen einen Straßenmarkt zu besuchen. Außer dem hübschen kleinen Kunst-Handwerkmarkt gab es auch noch alte Autos und Fahrräder zu sehen. Viele (vor allem Ältere) hatten auch Kleidung an, wie sie in den 20er und 30er Jahren üblich war.

Von NZ Tag 17
Von NZ Tag 17
Von NZ Tag 17

Dann ging es zum Flughafen. Auto abgeben. Gepäck einchecken. Uns einchecken. Flieger hatte Verspätung. Es war aber ein ruhiger Flug.

Von NZ Tag 17

In Auckland musste es dann wegen der Verspätung schneller gehen: Schnell zum internationalen Flughafen gegangen. Uns eingecheckt… mal wieder… und ab in den nächsten Flieger. Auch der Flug war ruhig und alles hat gut geklappt. Auch die Einreise in die USA ging völlig reibungslos.

Und was sollen wir sagen: Hier ist es wie in Wellington… es regnet. Und es soll auch die anderen Tage regnen… zumindes besteht die Gefahr…. Deshalb haben wir als erstes (noch vor Hard Rock Cafe T-Shirts) Schirme gekauft.

Gleich gehen wir noch essen und dann ist ein sehr langer 22. Februar zuende (Dank Datumsgrenze nämlich 48 Stunden).

Superheld und Wasserrosen

Heute sind wir bei prasselndem Regen von Twizel nach Christchurch gefahren. Die ansonsten recht leeren Bäche und Flüsse waren auf einmal gar nicht mehr so leer.

Bei der „Chapel of the good shepard“ haben wir einen kurzen Halt gemacht. Bei gutem Wetter und klarer Sicht kann man von hier aus den Mount Cook sehen. Wir haben uns dann mal mit der Kirche begnügt. Die war aber auch schön.

Von NZ Tag 16

In Christchurch hatten wir zum Glück besseres Wetter als bei der Fahrt. Es war bedeckt bis sonnig und hat gelegentlich mal einige Tropfen Regen gegeben.

Zunächst haben wir uns die Kathedrale anschauen wollen. Bis dahin sind wir aber nicht gekommen, denn da haben wir „IHN“ gesehen: den Basketballman. Ja, so stellt man sich einen Superhelden vor: flatterndes Cape, eine würdevolle Kopfbedeckung und ganz besondere Fähigkeiten. Neben den Möwen auf dem Platz war dieser „komische Vogel“ echt unterhaltsam.

Von NZ Tag 16

Dann kam aber die Kathedrale inklusive 134-stufiger Wendeltreppe. In der Kathedrale selbst haben wir schöne Mosaike, alte Glasfenster und ein kleines Museum gesehen. Außerdem konnten wir IHN nochmal von oben ablichten.

Von NZ Tag 16
Von NZ Tag 16

Die nächste Station unseres Standrungangs war der botanischen Garten von Christchurch. Hier gab es viele sehr alte und sehr große Bäume sowie viele bunte Blumen zu sehen. Einige davon haben auch sehr gut gerochen. Vor allem der Rosengarten und der Steingarten waren sehr schön.

Von NZ Tag 16
Von NZ Tag 16

Zurück aus dem Süden

Heute gibt es nicht besonders viel zu berichten. Wir sind, nach einem wie immer recht ausführlichem Frühstück, morgens aufgebrochen um von Te Anau nach Twizel zu fahren. Dabei sind wir auch nochmal an Queenstown vorbeigekommen. Daran erkennt man: Es war eine sehr lange Autofahrt. Genauer 380 Kilometer… Da es hier aber so gut wie keine Autobahnen gibt hat die Tour etwas gedauert. Jetzt sind wir aber angekommen und könnten noch den Mount Cook besuchen. Dummerweise scheint sich mit dem Ende des Urlaubes hier in Neuseeland auch das Wetter wieder den deutschen Verhältnissen anzupassen. Soll heissen: Es regnet und ist ziemlich verhangen. Daher werden wir gleich nur noch eine kleine Runde durch die Ansiedlung drehen und uns dann irgendwo hinsetzen und quatschen oder was lesen.

Vielleicht auch noch ein Zitat aus dem Reiseführer zu Twizel: „… Nichts besonderes, aber man kann hier gut übernachten…“.

In diesem Sinne: Wir scheiben morgen aus Christchurch wieder was.

Milford Sound

Heute war um 5.10 Uhr (Ortszeit) die Nacht zu Ende. Nach einer zweistündigen Autofahrt sind wir dann in Te Anau angekommen. (Auf dem Weg haben wir beinahe ein Opossum, einen Igel und zwei Kaninchen erlegt/überfahren. Einen kleinen Vogel hat es leider wirklich erwischt.)

In Te Anau haben wir einen kleinen Bus bestiegen und sind durch die Fjordlandschaft in Richtung Milford Sound (den Ort) aufgebrochen. Zwischendurch haben wir immer mal wieder an schönen Orten Halt gemacht:

Zum Beispiel am „Mirror Lake“ (Spiegelsee):

Von NZ Tag 15

Oder am „Chasm“, einer Stromschnelle mit Wasserfall:

Von NZ Tag 15

In Milford Sound sind wir dann auf ein Schiff gegangen, dass uns durch den Milford Sound gefahren hat. Aber, der Milford Sound ist eigentlich kein Sund, sondern ein Fjord, denn er ist durch einen Gletscher entstanden und nicht durch einen Bachlauf, der ins Meer mündete. Nun aber genug aus dem Nähkästchen. Es war sehr schön und hier kommen die Bilder:

Von NZ Tag 15
Von NZ Tag 15

Da unser Schaf diesmal lieber fliegen wollte konnten wir nur das Flugzeug fotografieren. Vielleicht findet ihr es ja (kleiner Tipp: Sucht ungefähr in der Mitte, eher links):

Von NZ Tag 15

Auf der Rückflug haben wir noch einen Kea (ein Neuseeländischer Papgei) getroffen:

Von NZ Tag 15

Mittelerde ist so klein

Unser heutiger Tag hatte zwei Teile. Wobei wir mal nicht den Ort gewechselt haben.

Zunächst sind wir mit einer Seilbahn auf einen Berg gefahren. Dort haben wir leider nicht viel gesehen, da es am heutigen Morgen bedeckt war und wir nach der Gondelfahrt direkt an der Wolkengrenze waren. Auf diesem Berg konnte man aber auch eine Fahrt mit der Luge machen. Eine Luge ist eine Seifenkiste und mit dem Dingen konnte man den Berg runterkacheln und dabei fast umkippen oder so…

Von NZ Tag 14

Den zweiten Teil des Tages haben wir Mittelerde besucht. Genau genommen die Region Rohan und da vor allem das Gebiet, in dem die Leute vor den den Orks nach Helms Klamm geflohen sind. Und was sollen wir sagen: Rohan ist recht klein, denn es passt auf einen Bergrücken! Die einzelnen Einstellungen der Kamera und die freundliche Hilfe eines kleineren Heeres von Tricktechnikern sorgte dafür, dass eigentlich der selbe Berg immer anders aussah.

Von NZ Tag 14
Von NZ Tag 14
Von NZ Tag 14

Über den Berg

Der heutige Tag fand zu großen Teilen auf der Straße statt. Wir sind über den Haast Pass nach Queenstown gefahren. Die Landschaft, die wir passiert haben, war abwechslungsreich und sehr schön.

Auf dem Haast Pass selbst haben wir zwei Mal gehalten und kurze Spaziergänge gemacht. Erst an einem sehr hübschen Wasserfall und dann zu dem (von vielen Stechfliegen bewohnten) Blue Pool. Der See war der Übergang von einem Bach in einen Fluss und er war wirklich hübsch blau.

Von NZ Tag 13
Von NZ Tag 13

Kurz darauf hat sich die Landschaft sehr verändert. Der Urwaldbewuchs, der bisher bis kurz unter die Gipfel der Berge gegangen ist, wandelte sich mehr und mehr in kahle Hänge, die mit gelbem Gras bewachsen sind. Insgesamt wirkt die Gegend hier karger und steiniger als bisher. Wir sind aber auch an zwei richtig großen und hübschen Gletscherseen vorbeigekommen. Bei dem ersten haben wir angehalten und die Umgebung auf uns wirken lassen.

Von NZ Tag 13

Den nächsten Halt hatten wir an einem Aussichtpunkt, der uns bei strahlend blauem Himmel ermöglicht hat bis nach Queenstown zu sehen (obwohl es noch ca. 40 km entfernt war). Bis nach Queenstown gab es aber noch etwas anderes zu sehen:

In Arrowtown, einem hübsch hergerichteten Goldgräberort sind wir einmal durch die Einkaufsstraße gehuscht und haben uns dann das „Chinese Settlement“ angeschaut. Zu Zeiten des Goldes (Mitte des 19. Jahrhunderts) haben in dieser Siedlung die chinesischen Gastarbeiter gehaust. Sie hatten dort einfachste Unterkünfte und durften nicht mit den anderen Bewohnern von Arrowtown zusammenleben. Das änderte sich erst, als das Gold weg war und man die Chinesen nicht mehr als Konkurrenten, sondern als fleißige und nützliche Arbeitskräfte gesehen hat.

Von NZ Tag 13

Eiszeit

Von Punakaiki sind wir heute nach Fox Glacier (Fox Gletscher) aufgebrochen.

Den ersten Halt haben wir in Franz Josef Glacier gehabt, wo wir uns bei der Touristen Information die Wege zu den beiden Gletscherzungen Franz Josef Glacier und Fox Glacier angeschaut haben.

Der Weg zum Franz Josef Glacier führte zunächst über einen sehr gut ausgebauten Wanderweg. Nach kurzer Zeit ging es dann aber durch das Flussbett des Gletscherflusses weiter, das zu dieser Jahreszeit zum Glück nicht viel Wasser geführt hat. Wir mussten nur ein Bächlein überqueren und danach dem Weg folgen. Wir sind bis zu einer Absperrung gegangen, die von einem Weitergehen ohne Ortskundigen abgeraten hat und haben dort einige Fotos gemacht. Außer der Gletscherzunge gab es in dem Bachtal auch noch einen hübschen Wasserfall zu sehen.

Von NZ Tag 12
Von NZ Tag 12

Die zweite Gletscherzunge an diesem Tag war der Fox Glacier. Er ist, verglichen mit dem Franz Josef Glacier, eher unscheinbar und klein. Aber auch dorthin gab es einen gut ausgebauten Wanderweg, der mehrere Male eine gute Sicht auch die Gletscherzunge ermöglichte. Aber auch hier kam man nicht ohne Ortskundigen bis direkt an den Gletscher heran. Im Gegensatz zu der ersten Gletscherzunge war der zugehörige Bach noch recht voll und schnell für die Jahreszeit.

Von NZ Tag 12

Wie so ziemlich alle Gletscherzungen auf der Welt werden auch diese beiden von der Tendenz her eher kleiner. An den Zufahrtstraßen war auf Schildern vermerkt bis wohin die Gletscherzunge im Jahr 1790 gereicht hat. Heute sind die beiden Gletscherzungen im Vergleich eher winzig.

Nachdem wir unsere Unterkunft (heute mit direktem Blick auf die Berge) bezogen haben, sind wir noch zum Lake Matheson gefahren und haben dort einen kleinen Spaziergang gemacht. Dabei mussten wir feststellen, dass unser Schaf noch keinen Namen hat…. Andere Wanderer haben uns bei der täglichen Schaf-Fotoaktion gesehen und haben Fragen zu dem Schaf gestellt…. unter anderem auch zu dem Namen. Es heisst jetzt „Matheson“ und wurde heute mit dem brackigen Wasser des Sees getauft und dabei beinahe von einem dort lauernden Fisch gefressen.

Von NZ Tag 12
Von NZ Tag 12
Von NZ Tag 12